Illustration: Haferdrink.com
NACHHALTIGKEIT
Regionaler Haferanbau – wie nachhaltig ist deine Hafermilch?
Wir beleuchten, woher der Hafer in beliebten Drinks stammt, wie regionale Wertschöpfung funktioniert und worauf du beim Einkauf achtest.
Schnellüberblick
Woher der Hafer kommt
Viele Hersteller beziehen ihren Hafer mittlerweile aus Deutschland oder angrenzenden EU-Ländern. Projekte wie Velike! oder kleine Mühlen veröffentlichen Karten mit den Partnerhöfen. Ein Blick auf die Website der Marke oder ein QR-Code auf der Verpackung liefert oft Details. Ergänzend lohnt der Artikel Haferdrink Marken im Test 2025, in dem wir Herkunftsangaben vergleichen.
Vorteile regionaler Beschaffung
Kurze Transportwege senken die CO₂-Bilanz. Gleichzeitig bleibt mehr Wertschöpfung in der Region – Landwirtinnen und Landwirte erhalten langfristige Verträge und können in nachhaltige Methoden investieren. Viele regionale Anbieter setzen auf Fruchtfolgen mit Leguminosen und verzichten auf Glyphosat. Das fördert die Biodiversität und schont Böden.
Welche Siegel helfen
- EU-Bio: Garantiert den Verzicht auf synthetische Pestizide und gentechnisch veränderte Organismen.
- Naturland oder Bioland: Arbeiten mit strengeren Vorgaben, oft inklusive sozialer Standards.
- Regionalfenster: Gibt an, aus welcher deutschen Region die Rohstoffe stammen und wo sie verarbeitet werden.
Einkaufstipps
Lies das Kleingedruckte auf der Packung und achte auf Formulierungen wie "Hafer aus Deutschland" oder "Hafer aus der EU". Fehlt die Angabe, lohnt sich eine kurze Anfrage beim Kundendienst. Unverpackt-Läden und Hofläden führen häufig lokale Marken oder sogar Mehrwegflaschen.
Nachhaltig genießen
Wer regional einkauft, kann die Klimabilanz weiter verbessern, indem er Reste verwertet oder Mehrweg nutzt. Ideen dazu findest du in Haferdrink Resteverwertung und im Überblick Wie nachhaltig ist Hafermilch wirklich?.
Fazit
Regionaler Hafer stärkt Klima, Landwirtschaft und Transparenz. Mit etwas Recherche findest du Drinks, die zu deinen Werten passen.


