CO₂-Vergleich 2025 – Haferdrink gegen andere Pflanzenmilch

Illustration: Haferdrink.com

VERGLEICH

CO₂-Vergleich 2025 – Haferdrink gegen andere Pflanzenmilch

Wir berechnen die Treibhausgasbilanz verschiedener Pflanzenmilchsorten und zeigen, wie du deinen Fußabdruck weiter senkst.

Schnellüberblick

Warum wir über CO₂ sprechen

Pflanzendrinks gelten als klimafreundliche Alternative, doch auch sie verursachen Emissionen. Für diesen Überblick haben wir aktuelle Studien von 2024 und 2025 ausgewertet und die Daten auf einen Liter Getränk heruntergebrochen. Dabei flossen Anbau, Verarbeitung, Transport sowie Verpackung in die Berechnungen ein. Kuhmilch dient als Vergleich, weil viele Haushalte zwischen beiden Varianten wechseln.

Haferdrink im Emissionsprofil

FaktorDurchschnittswert 2025Was steckt dahinter?Hebel für Verbraucher
CO₂-Äquivalent pro Liter0,9 kgAnbau in gemäßigten Klimazonen mit geringem WasserbedarfMarken wählen, die Hafer aus Europa beziehen
Energieeinsatz in der Produktion0,35 kWhMahl- und Enzymprozesse benötigen Dampf oder StromAnbieter mit Ökostrom bevorzugen
Transportdistanz<600 km im DurchschnittViele Hersteller produzieren in Deutschland oder NachbarländernRegionale Marken im Regal suchen
Verpackungsanteil12 % der EmissionenKarton oder Mehrweg-Glas beeinflussen den FußabdruckMehrweg nutzen, Karton korrekt recyceln

Haferdrink liegt mit rund 0,9 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Liter weiterhin sehr niedrig. Der Grund: Hafer wächst in gemäßigten Klimazonen, benötigt wenig Bewässerung und liefert stabile Erträge. Wird der Hafer in Europa angebaut und verarbeitet, bleiben Transportwege kurz. Hersteller, die erneuerbare Energien einsetzen, können den Wert weiter senken.

Wie andere Pflanzenmilch abschneidet

GetränkCO₂-Äquivalent pro LiterGrößte EmissionsquelleTipp zum klimafreundlichen Einkauf
Haferdrink0,9 kgVerarbeitung und VerpackungRegionale Haferquellen und Mehrweg wählen
Sojadrink (EU-Bohnen)1,0 kgVerarbeitung, ggf. TransportHerkunft auf dem Etikett prüfen, europäische Bohnen bevorzugen
Mandelgetränk1,4 kgBewässerung der PlantagenProdukte aus mediterranen Anbaugebieten mit Wasser-Management suchen
Erbsendrink1,2 kgProteinisolationMarken wählen, die Nebenprodukte weiterverwenden
Kokosdrink1,6 kgLange TransportwegeKonzentrat statt Fertigdrink kaufen, um Gewicht zu sparen
Kuhmilch3,0 kgMethanemissionen aus der TierhaltungKonsum reduzieren oder auf Bio-Betriebe mit Weidehaltung achten

Was du selbst steuern kannst

  1. Regional einkaufen: Greif zu Marken, die den Hafer aus Deutschland oder Nachbarländern beziehen. Hinweise findest du auf der Packung oder beim Kundenservice. Mehr Hintergründe liefert Haferdrink Regionaler Anbau.
  2. Verpackungen mehrfach nutzen: Glasflaschen zurückbringen, Kartons im Recycling entsorgen oder zu Aufbewahrungsboxen upcyceln. Inspiration gibt Haferdrink Resteverwertung.
  3. Lebensmittelabfälle reduzieren: Offene Packungen kühl lagern und innerhalb von vier Tagen aufbrauchen. Tipps findest du in Haferdrink Lagerung und Haltbarkeit.

Blick nach vorn

Immer mehr Hersteller veröffentlichen eigene CO₂-Bilanzen und arbeiten mit Klimasiegeln. Achte bei neuen Produkten darauf, ob Zertifikate wie das "ClimatePartner"-Label oder Angaben zur Stromquelle vorhanden sind. Mit etwas Recherche findest du Drinks, die nicht nur schmecken, sondern auch in Sachen Emissionen überzeugen.

Fazit

Haferdrink bleibt 2025 einer der klimafreundlichsten Getränke im Milchregal. Wenn du regionale Produkte bevorzugst, Verpackungen bewusst nutzt und Reste verwertest, wird dein Fußabdruck noch kleiner.

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